Herzlich Willkommen!

Mauel Bauer (Naziaussteiger mit Schwerpunktarbeit auf Prävention von Terrorismus und Extremismus) vom 5. September 2025:
GANZ KLAR, DEINE Aktionen, dass ENTFERNEN der Hass Botschaften UND vor allem deine Ausstellung und die Workshops – EINMALIG und wenigstens mal KONSEQUENT und ENTSCHIEDEN !!!

Diese Seite soll in erster Linie betroffen machen, denn Betroffenheit erzeugt auch die Erkenntnis, dass man handeln muss.

Wenn viele meiner Leser*innen bestätigen, dass sie draußen die Hass-Schmierereien nicht bemerkt haben, jetzt aber nach dem Bewußtwerden durch diese Seite zukünftig darauf achten, so ist ein erster großer Schritt erreicht.

Der Zweite wäre, dass die Mitmenschen die Hass-Schmierereien nicht dulden und selbst aktiv werden, indem sie diese auch entfernen. Also nicht warten, bis - und dass - es andere tun ..

Da die Hass-Schmierereien als Vorstufe zur physischen Gewalt gesehen werden müssen, ist das Gespräch mit den Urheber*innen und Befürworter*innen der zumeist menschenverachtenden Inhalte und auch Symbole zu suchen und zu führen; ebenso mit den dies duldenden Betrachter*innen.

Handeln trägt auch dazu bei, nicht als passiver Beobachter mitverantwortlich dafür zu sein, dass das Klima des Zusammenlebens der Menschen verschiedener Kulturen und sozialer Gruppen vergiftet wird mit Hass.

Eine verletzte Menschenwürde kann man nicht so leicht reparieren.

Meinungsfreiheit hat Grenzen! Sie endet, wenn Hass und Menschenverachtung beginnen!

Wir sind für das verantwortlich, was wir widerspruchslos hinnehmen.

 Irmela Mensah-Schramm, Foto Marisa Reichert

 

Kalender 2026


28 Workshop–Projekte in acht Monaten des Jahres 2025 Mit bunten Farben gegen braune Parolen in sechs Bundesländern mit einem Ergebnis: stark für die Demokratie!
Mit Schülerinnen und Schülern der 5. bis 11. Klasse entstand ein gemeinsames Projekt mit kreativem Widerspruch gegen den Hass im öffentlichen Raum. Ich möchte mich bei allen, teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften und Schulsozialarbeiterinnen für die sehr kooperative Zusammenarbeit bedanken.
Ebenfalls danke ich dem Verein ZwischenStück e.V. für die tolle Unterstützung beim Zustandebringen des nunmehr sechsten Kalenders. Alle sechs Kalender haben wir aus eigener Tasche – mit Spenden – finanziert.
Irmela Mensah–Schramm
Entstehungsort des Titelblattes Tausche Hass gegen eine Handvoll Liebe Spartakus Grundschule, Berlin Lichtenberg, 2. Gruppe

 

Sendungen anläßlich meines 80. Geburtstages im Freien Radio AGORA Österreich und im Freien Radio Berlin–Brandenburg im Dezember 2025

 Foto: Ausschnitt aus dem Geburtstagsvideo von Marie & Luise

Ihr hört ein Interview mit mir anlässlich meines 80. Geburtstages (produziert von RADIO AGORA Klagenfurt/ Österreich und Studio Ansage Berlin) und bei Studio Ansage auch Ausschnitte der Veranstaltung mit mir Kampf gegen die Windmühlen – Wie sieht der Kampf innerhalb einer Zivilgesellschaft aus? vom November 2025.

  • 40 Jahre Widerstand gegen Nazi–Hass
  • 30 Jahre Ausstellung 'Hass vernichtet'
  • 25 Jahre erfolgreiche Schulprojekte
Sendung bei Radio Agora vom 19.12.25: AGORA.at
Sendung bei Studio Ansage vom 31.12.25: Mixcloud.com
Das Lied „IRMELA“ von Marie & Luise (inklusive Geburtstagsvideo): Youtube
Das Lied „Die couragierte Frau“ von Gerhard Schöne: Youtube
Video von Teilen der Veranstaltung mit Irmela am 20.11.25 Youtube

 

1. September 1986 – 1. September 2023: 37 Jahre gegen das notorische Weggucken

Begonnen in Berlin – Wannsee 1986 und bis 2023 im ganzen Bundesgebiet, sowie in Belgien, Polen, Österreich, Italien, Luxemburg, Finnland und Ukraine: meine Jagd der Nazipropaganda.
Die Gesamtsumme der entfernten neonazistischen, rassistischen und antisemitischen Botschaften, ob geklebt, eingeritzt, gesprayt oder gekritzelt: geschätzt: über 140.000 !
Allein erst seit Januar 2007 gezählte Aufkleber über 94.000 !
Dazu 8 Strafanzeigen wegen Beschädigung der unter Verbot stehenden Nazisymbole oder Volksverhetzung gegen mich, – zuletzt im August 2023 !
Ich mache weiter – Strafanzeigen halten mich nicht ab !
Die Politik fordert die Zivilgesellschaft zu Engagement gegen ‚rechts’ auf und lässt Engagierte kriminalisieren!
Irmela Mensah–Schramm
Berlin, den 1. September 2023
Junge Welt vom 02.09.2023: Gegen die Verharmlosung von Nazisymbolen

Hass-Schmiereien

Die erste Hass-Botschaft entdeckte ich vom Bus aus auf dem Weg zur Arbeit am 1. September 1986. Sie rief zum Mord an Juden, Immigranten und Linken auf.
 
Nach der Arbeit machte mich sofort daran, die Schmiererei nach der fotografischen Dokumentation zu entfernen.
 
Heute füllen bereits über 27.000 Fotos 115 Ordner (Stand Anfang 2020).

Workshops

Hass darf nicht mit Hass beantwortet werden, um die Hass-Spirale nicht weiter zu befeuern.
 
Es gibt viele Möglichkeiten der friedlichen Umdeutung von Hass.
Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
 
Das vermittle ich Kindern und Jugendlichen in meinen Workshop Mit bunten Farben gegen braune Parolen z. B. an Schulen oder in Kinder- und Jugendeinrichtungen.

Was können Sie tun?

Helfen Sie mit, das Klima in Ihrem Umfeld zu verändern.
 
Hass-Propaganda ist verbale Gewalt und oft eine Vorstufe für reale Gewalt gegen Menschen.
 
Entfernen Sie Hass-Schmierereien, wenn Sie sie entdecken, denn von alleine gehen sie nicht weg.
 
Tun Sie es mir gleich!

Die Ausstellung Hass vernichtet

gibt es seit November 1995.
 
Bei der Ausstellungsplanung beratend stand der Historiker und Leiter der Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz Dr. Kampe zur Seite.
Auf Bildkommentare wurde verzichtet,
denn sie sprechen für sich.
In den Folgejahren habe ich Denkanstöße einbezogen. Denn es geht nicht um die Präsentation massenhafter Nazisymbole und -parolen, sondern darum, mit der getroffenen Auswahl eine Sensibilisierung zu erzeugen.
Link zur Ausstellung

Die Ausstellung Überzeichnet –
Nazis entschlossen entgegen gemalt

entstand im Laufe meiner Arbeit
Es gibt sie seit ???
 
In meinen Workshops verwandeln Schüler*innen reale rechte Hassparolen in freundliche, lustige oder liebenswürdige und sogar überraschende Botschaften. Hass wird umgedeutet in etwas Postives.
In der Ausstellung werden diese Arbeiten präsentiert.
Die Ausstellung zeigt jeweils Original-Hass-Sprüche und die vielen friedlichen Umdeutungen durch die Schüler*innen.
Link zur Ausstellung

Verfasser unbekannt

Einen Zettel mit folgender Botschaft heftete ein schwarzer Mann seiner rassistischen, pöbelnden weißen Nachbarin in Soveto an die Wohnungstür:

Wenn ich geboren werde, bin ich SCHWARZ
wenn ich aufwachse, bin ich SCHWARZ
wenn ich in die Sonne gehe, bin ich SCHWARZ
wenn mir kalt ist, bin ich SCHWARZ
wenn ich sterbe, bin ich SCHWARZ

ABER DU!

Wenn du geboren wirst, bist du ROSA
wenn du aufwächst, bist du WEISS
wenn du krank bist, dann bist du GRÜN
wenn du in die Sonne gehst, bist du ROT
wenn dir kalt ist, wirst du BLAU
wenn du stirbst, bist du LILA.

UND DU HAST DEN VERDAMMTEN NERV MICH FARBIG ZU NENNEN!

© 2026 | Irmela Mensah-Schramm